Let's Go Magazin
02/24
2/12

Probier mal Zelten mit'm Zug!

Um den #Vanlife-Trend rund um ausgebaute Campingbusse kommt man auf Social Media nicht herum. Aber: Camping geht auch einfacher und ohne teures Auto – und noch dazu umweltfreundlicher. Alles, was du dafür brauchst: Nicht viel mehr als ein Zelt und ein Ticket für den Go-Ahead Zug!

© Adobe Stock / rh2010

Naturnaher und romantischer als im Zelt unter dem Sternenhimmel wird es nicht. Glaubst du nicht? Wir machen dich fit für dein nächstes Mikroabenteuer! Außerdem stellen wir dir drei Online-Plattformen vor, mit denen du die schönsten Zeltplätze in Bayern findest.

Die Ausrüstung

Für ein unbeschwertes Abenteuer gilt die erste Regel: Gewicht und Platz sparen! Um möglichst wenig auf dem Rücken zu haben, empfiehlt sich Ultraleicht-Ausrüstung an. Kleine Zelte gibt es schon unter zwei Kilo. Ein besonders kleines Packmaß haben Biwakzelte. Bei besserem Wetter bietet sich aber auch ein Tarp an. Das ist eine Zeltplane, die entweder zwischen Bäumen aufgespannt oder mit Hilfe von Trekkingstöcken aufgestellt wird. Wer gerne direkt unter den Sternen schlafen möchte, spart sich das Zelt ganz und nutzt einen Biwacksack, eine Art Außenhülle für den Schlafsack. Dieser wiegt teilweise unter 200 Gramm. Auch beim Schlafsack und der Isomatte kannst du Gewicht sparen. Aber Achtung: Eine dünnere, leichtere Matte kann teilweise auch mal zu unbequemen Nächten führen.


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Unser Tipp

(Ultraleichte) Campingausrüstung kann ziemlich ins Geld gehen. Deswegen unsere Empfehlung: Ausleihen! Es gibt diverse (Online-)Shops, bei denen du dir das passende Equipment für deinen Wunschzeitraum buchen kannst, zum Beispiel bei der Sektion München & Oberland des Deutschen Alpenvereins. Schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch noch ziemlich nachhaltig.

Die Plattformen

Ausgerüstet bist du. Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wohin geht das nächste Abenteuer? Wir stellen dir drei Plattformen vor, die dich zu ganz besonderen Zeltplätzen führen! Natürlich gibt’s aber noch viele weitere tolle Plätze in der Gegend.

Übrigens: Die meisten Zeltplätze liegen natürlich nicht direkt am Bahnhof und lassen sich perfekt mit einer Wanderung kombinieren.

1. Blauer Gockel

Zelten auf einem idyllischen Bauernhof mitten in Bayern? Das ermöglicht die Plattform Blauer Gockel, auf der das Angebot über eine einfache Übernachtungsmöglichkeit hinausgeht. Egal, ob ein Frühstück mit frischen Zutaten vom Hof, Kinderprogramm, eine Sauna oder Gemeinschaftsräume zum Kochen – mit praktischen Filterfunktionen findet jede:r den passenden Bauernhof.

2. Hinterland

Nah, nachhaltig und naturverbunden – so beschreibt sich der Anbieter selbst. Seit 2020 bietet die Plattform eine Übersicht über privat geführte Camps und Hütten in Deutschland und Europa. Mittlerweile sind über 2000 Stellplätze, Tiny Houses etc. registriert. Die wichtigsten Kriterien für ein Hinterland-Camp: Alleinlage, im Grünen und abseits der Massen. Mit einer Suchmaske kannst du nach Ort, Datum und Ausstattungsmerkmalen filtern, egal ob auf der Website oder über die App.

3. 1Nite Tent

Ein ähnliches Prinzip wie Hinterland verfolgt auch die Plattform 1Nite Tent. Jede:r kann sich mit seinem Zeltplatz, das kann auch einfach nur der eigene Vorgarten sein, kostenlos registrieren. Der Unterschied: Die Plätze sind nur für eine Übernachtung gedacht und müssen kostenlos angeboten werden. Das Angebot ist groß – du findest diese überall auf der Welt, größtenteils aber in Deutschland und natürlich auch an idyllischen Orten, die du mit dem Go-Ahead Zug erreichen kannst. 

Die Vorbereitung

Richtig packen ist die halbe Miete beim Zug-Zelten. Denn: Wer richtig packt, erleichtert sich das Leben – und beugt Rückenschmerzen vor. Bevor der Rucksack aber gefüllt wird, solltest du sichergehen, dass dein Rucksack gut sitzt und zu deiner Körpergröße passt. Leichte Sachen, wie der Schlafsack, kommen als erstes und ganz nach unten in den Rucksack bzw. ins Bodenfach. Die schwersten Gegenstände, wie Lebensmittel, sollten dem Körper so nah wie möglich sein. Mittelschwere Ausrüstung kommt davor, also nach oben außen. Kleinkram, wie Handy oder Schlüssel, gehört ins Deckelfach. Achte darauf, dass dir der Rucksack nicht zu schwer wird. Du solltest maximal 20 bis 25 Prozent deines eigenen Körpergewichts auf dem Rücken tragen.

Und: Je nach Abgeschiedenheit des Zeltplatzes solltest du darauf achten, genug Lebensmittel für deinen Aufenthalt mitzubringen. Plane am besten so effektiv und müllvermeidend wie möglich, also packe beispielsweise lose Lebensmittel ein – das spart auch Gewicht. Deine Trinkflasche kannst du an vielen Plätzen einfach nachfüllen.

Der Aufenthalt

Du hast gepackt und wir haben dich an den perfekten Platz für dein Mikroabenteuer unter freiem Himmel gebracht. Und jetzt? Genieß die Zeit in der wunderschönen Natur unserer Heimat. Ganz wichtig, damit diese so wunderschön bleibt: Achte auf deine Umwelt, geh achtsam mit allen Ressourcen um und nimm deinen Müll, sollten keine Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden sein, wieder mit. Auch in unseren Zügen gibt’s genug Mülleimer. Viel Spaß beim Zelten!